www.italian-classics.net 27.05.2006 09:23
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Aufgrund immer wiederkehrender Nachfragen, was sich in den eigenen vier Wänden eigentlich abspielt, habe ich mich nun entschlossen, ein wenig über die dortigen Verhältnisse preiszugeben. Allerdings muss ich all jene ein wenig enttäuschen, die davon ausgegangen sind, dass jemand der bis dato ausschließlich über italienische Fahrzeuge berichtet, auch nur solche versucht am Leben zu halten. Nein, ich denke und fahre eher multikulturell. Über die letzten beiden Jahrzehnte habe ich mich zumeist mit Fahrzeugen italienischer Herkunft beschäftigt und fortbewegt, inzwischen ist aber auch ein französisches Fabrikat in den heimischen Fuhrpark eingekehrt. Beruflich hingegen befasse ich mich seit einiger Zeit mit klassischen englischen Fahrzeugen . Glücklicherweise ist es rund um Aachen nicht allzu schwer Räumlichkeiten zu finden, um historischem Material eine trockene Bleibe bieten zu können. So schlummert seit einigen Jahren mein zum Abarth-Derivat umgebauter Fiat 500 in einer Garage zwischen einer Laverda SF 750, einer Moto Guzzi Le Mans III, sowie einer Honda CB 750 Four eines guten Freundes.
Leider hat der ortsansässige Tüv-Prüfer ihn nicht besonders ins Herz geschlossen ("zu tief, zu breit, zu laut...") Daher wird die Wiederinbetriebnahme und die hierfür notwendige Umbauaktion des Rennzwerges immer für das kommende Sommerhalbjahr anvisiert, aber aufgrund von Zeitmangel auch immer wieder verschoben... In diesem Sommer versah daher die weiße Giulia Super, wie gewohnt, völlig störungsfrei ihren Dienst, hat sogar die Tüv-Abnahme ohne Mängel absolviert und bereitet immer wieder auf's Neue großes Vergnügen auf kurvigen Landstraßen der Eifel und der Ardennen.
Neben ihr steht derzeit mein Fiat Ritmo Abarth 125TC, der nach und nach auf Einsätze im historischen Rallyesport vorbereitet wird.
Um den Ritmo Abarth zukünftig auf Slicks zu seinen jeweiligen Einsatzorten transportieren zu können, habe ich mir vor einigen Wochen einen langjährigen Wunsch erfüllt und einen Citroen CX Break mit Anhängerkupplung angeschafft. Welch ein faszinierendes Auto! Dank hydropneumatischem Schweben genieße ich das völlig stressfreie und entspannte Dahingleiten des französischen Raumwunders (Länge der Ladefläche: 2,20 Meter). Zusätzlich ergänzt wird der eigene Fuhrpark durch einen Alfa 33 Sportwagon 1.7ie, der dank G-Kat und niedrigem Durchschnittsverbrauch im Alltag überzeugt.
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