www.italian-classics.net 26.05.2006 13:50
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...und auch in diesem Jahr bot der Langstreckenklassiker auf der Nordschleife des Nürburgring packenden Motorsport. Über 180 historische Fahrzeuge gingen am gestrigen Freitag, dem 11.06.2004 um 14.00 Uhr auf die ca. 24 km lange Strecke durch die "grüne Hölle". Hier ein kleiner Auszug: diverse Porsche 911, Steinmetz Comodore, BMW 2000 und 2002, Opel Kadett und Ascona 400, Ford Escort und Capri, Alfa Romeo Sud, Sud Sprint, GTV 6, Giulia Super, Giulia Sprint GT, Audi 50, VW Golf, MG B, TR 4, TR 5, Chevrolet Corvette, Ford Mustang, Jaguar E-Type, Fiat 127, Fiat Ritmo 75, Autobianchi A 112, BMW 528 Alpina, Renault 5 Turbo, VW- Porsche 914/6, Mercedes 450 SL 5.0, Volvo 240 Turbo, Austin Healey 3000, NSU TT, Simca Rallye und viele mehr... Besonders durch die ständigen Wetterkapriolen wurde das Rennen leider von einigen Unfällen überschattet, die aber zumeist glimpflich abliefen. Den Gesamtsieg errang in diesem Jahr ein Jaguar E-Type Serie I, eingesetzt vom "Gotcha Racing Team". Dies ist umso erstaunlicher, befanden sich im Starterfeld diverse bärenstarke Porsche Carrera RSR, die trotz modernerer Technik und höherer Motorleistung nicht in der Lage waren, dem E-Type, gefahren von "den 3 Grafen" ( www.3grafen.de ), Paroli zu bieten.
Besonders auffällig im Starterfeld war ein Porsche 904/6, der nicht nur akustisch auf sich aufmerksam machte...
Uns beeindruckte auch die engagierte Fahrweise des von R.Bremmekamp und A.Trojan pilotierten BMW 2002, der auch unter widrigen Umständen schnelle Rundenzeiten erreichte.
Ein weiterer BMW 2002, diesmal im zeitgenössischen Inka-Orange, mit Turbo- Frontspoiler und Verbreiterungen
Einen sehr engagierten Fahrstil demonstrierte auch dieser Porsche 911, der oftmals schon am Kurveneingang herrlich quer stand...
Ein bisher seltener Gast im Feld der historischen Tourenwagen ist dieser Alpina BMW, der insbesondere akustisch durchaus zu überzeugen wusste.
So nun aber zu den italienischen Teilnehmern im Feld: Als ersten, weil auffälligsten Teilnehmer italienischer Herkunft wollen wir hier den Alfa Romeo GTV 6 von O. Grössl und M. Richter zeigen. Leider beendete dieses Fahrzeug das Rennen im Heckbereich schwer beschädigt.
Der schnelle Alfasud hingegen erreichte unverformt und dennoch zügig das Ziel, Respekt!
...ebenso wie diese Giulia!
Einen ebenso erfreulichen Anblick bot dieser Fiat 128 berlinetta im Feld der so zahlreich vertretenen Porsche, Opel und VW...
Fazit: eine sehr schöne Veranstaltung vor unglaublicher Kulisse (im Anschluss begannen die Trainingsläufe zum 24h-Rennen auf der Nordschleife), leider bei sehr wechselhaften äußeren Bedingungen. Geboten wurden packende Positionskämpfe unterschiedlichster Fahrzeuge und ihrer Piloten auf vielleicht der schönsten Rennstrecke der Welt. Bedauerlich ist einzig der zu hohe Anteil an kaltverformtem Blech!
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