www.italian-classics.net 26.05.2006 18:26
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Zagato ist auch im Falle der Fulvia Sport Schöpfer der besonders ausgefallenen Karosserie. Die 1967 der Öffentlichkeit vorgestellte Flavia Sport mit Aluminiumkarosserie ist technisch identisch mir den anderen Fulvia Coupe´s. Zunächst wird die Fulvia Sport angetrieben von einem 1.216 ccm, später 1.231 ccm V 4- Zylinder Motor mit 80 PS, der um 45° nach links geneigt eingebaut wurde. Die Kraftübertragung auf die angetriebenen Vorderräder übernimmt ein vollsynchronisiertes Vierganggetriebe mit Konsolenschaltung. Die im Vergleich zum herkömmlichen Coupe´ um 45 Kg leichtere Zagato- Variante erreicht mit einem Leergewicht von 915 Kg eine Höchstgeschwindigkeit von 169 km/h. Die Fulvia Sport aus dieser Zeit sind leicht an der seitlich öffnenden Motorhaube zu erkennen. Noch 1967 erhält die Fulvia Sport den 87 PS leistenden Motor der Fulvia Rallye mit 1.298 ccm und Solex C35 PHH Doppelvergasern. Somit gerüstet erreicht sie eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h. Allerdings verliert in diesem Zeitraum die Fulvia Sport ihre gewichtspaarende Aluminium-Karosserie. 1968 wird die 90 PS starke Fulvia Sport 1,3 S präsentiert, die mit geänderten Solex-Vergasern sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h erreicht. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein Unterdruck-Bremskraftverstärker sowie der Ölkühler der Fulvia HF.
1970 erscheint die inzwischen ebenfalls 960 Kg schwere Fulvia Sport der zweiten Serie, die bis 1976 produziert wurde. Diese bekamen neugestaltete Stahlfelgen mit 165 SR14 Bereifung und wurden ansonsten mit den Änderungen der zweiten Fulvia- Serie versehen. Ebenfalls ab 1970, allerdings nur bis 1973 wird die Fulvia Sport mit dem legendären 1.6 HF-Motor der Fulvia "Fanalone" und 5-Gang-Getriebe angeboten. Der mit 10,5 verdichtete 1.584 ccm große V4-Zylinder- Motor leistet bei 6.000 u/min 115 PS in der Straßenversion. Die Gemischaufbereitung übernehmen hier zwei Solex C42 DDHF Vergaser. Die erzielbare Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 190 km/h.
Im Vergleich zu der Armada von Fulvia HF Coupe´s blieb der Fulvia Sport im Werksteam "Squadra Corse" ein seltenes Gerät. Allerdings siegt zum Beispiel beim 24h- Rennen von Daytona mit Maglioli/Pinto eine von drei produzierten Leichtbau- Fulvia Sport 1.6 in ihrer Klasse und erreicht einen hervorragenden elften Platz in der Gesamtwertung. Gleichzeitig produzierte Zagato etwa 20 weitere Leichtbau- Fulvia 1.3 Competizione mit angeschraubten Kotflügelverbreiterungen, die hauptsächlich in Italien zum Einsatz kamen.
Während der gesamten Produktion verließen etwa 7.000 Exemplare das Zagato Werk in Terrazzano di Rho. Abschließend ein Auszug aus dem originalen Fulvia Sport- Prospekt: "Dieser Wagen ist nicht jedermanns Sache. Die Fulvia Sport verlangt von seinem Besitzer ein gutes Maß Gelassenheit, um mit dem allgemeinen Aufsehen fertig zu werden..."
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