www.italian-classics.net 26.05.2006 16:56
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Vincenzo Lancia, Jahrgang 1881, gehörte zu jenen jungen Männern, die sich zunächst für das Motorrad interessierten, und suchte, wie so manch anderer auch, eine Lehrstelle bei einer Firma, die einem nebenbei die Chance zu motorsportlicher Aktivität bot. 1899 bewirbt sich Vicenzo Lancia bei der neugegründeten FIAT, er wird dort als Einfahrer eingestellt. 1906 gründet er mit einem Kapital von 100.000 Lire sein eigenes Unternehmen. 1907 stellt Lancia seine erste Kreation vor den "Alpha" mit einem 2.543 ccm großen Vierzylindermotor 1921 erscheint der "Lambda"; man sah dieses Fahrzeug auf vielen sportlichen Veranstaltungen, es stellt mit seiner selbsttragenden Karosserie, vorderer Einzelradaufhängung und Vierradbremse einen Meilenstein der Automobilproduktion dar. Der 1937 vorgestellte Aprilia wies zusätzlich eine Einzelradaufhängung hinten auf, mit an Drehstäben geführten Rädern 1943 wurde Vittorio Jano technischer Direktor bei Lancia, er hatte von 1911 bis 1923 bei FIAT gearbeitet und danach die klassische Epoche (P2, P3, Sportwagen mit 1.500, 1.750 und 2.300 ccm) bei Alfa Romeo bestimmt. Im Mai 1950 wird die Aurelia vorgestellt, mit an der Hinterachse verblocktem Getriebe und Kupplung, wodurch eine bessere Gewichtsverteilung erzielt wurde. In der Carrera Panamericana 1952 setzte man drei von Abarth präparierte Aurelia B20 Volumetrico Corsa mit 150 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h ein, man belegt den vierten Platz. 1953 wird die Appia vorgestellt, eine viertürige Limousine, ohne B-Säule mit V4-Motor (1.090 ccm, 38 PS). 1955 stellte Lancia werksseitig den Rennsport ein, der Formel-1-Rennstall wurde an Ferrari übergeben. 1957 erfolgt die Einführung der Flaminia, die die Aurelia ablöst. 1959 erfolgt die Übernahme von Lancia durch den Zementhersteller Pesenti, es beginnt eine neue Ära, die dokumentiert wird durch die Vorstellung der neuen Flavia mit Frontantrieb. 1963 erscheint die Flavia Sport von Zagato ebenso wie die Fulvia. 1965 wird das Fulvia Coupe´ vorgestellt, mit 1.216 ccm Hubraum und dank Doppelvergasern 80 PS bei 6.000 u/min.
1973 wird der Stratos präsentiert. 1975 siegten Munari/Manucci mit dem Stratos in Monte-Carlo, in Schweden, San Remo, auf Korsica und in der RAC-Rallye. 1985 wird der Delta S4 präsentiert. 1986 erscheint der Delta HF 4 WD mit Allradantrieb und 165 PS, als Vorläufer des ein Jahr später lancierten Delta Integrale.
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